Auf in den regenreichen Ceara

Am 5.Mai gings schon frueh um 3.30Uhr zum Flughafen um mich nach Fortaleza im schoenen brasilianischen Ceara einzuchecken.

Es bot sich ein eigenartiges Bild, weil alle „Offiziellen“ mit Anti-Schweinegrippe-Mundmasken rumliefen. Paraguay ist ja nun kein sonderlich innovatives Land, aber was Krankheiten oder Negativmeldungen¬† angeht werden die Sachen schnell polemisiert und uebertrieben.

In diesem Fall fuehrte es dazu, dass man die Leute beim Einchecken schwer verstand…wie uebertrieben diese Massnahme war zeigte sich im viel moderneren Brasilien, wo fast Keiner diese Masken trug.

Die beiden Fluege (Umstieg in Sao Paulo), auf denen ich wie gewohnt in der vorletzten Reihe Platz nahm, verliefen planmaessig.

Nach Ankunft in Fortaleza ging ich sofort zum Hertz-Schalter und nahm den im Voraus gebuchten chevrolet celta (Opel corsa) in Empfang. Man gab mir freundlicherweise einen Wagen mit Klimaanlage, obwohl ich „ohne“ gebucht hatte.

Aber die Aussentemperaturen, waren trotz oder gerade wegen der Regenzeit schwuel und drueckend.

Da ich etwas muede war fuhr ich sofort in den Stadtteil  Iracema, wo sich das Hotel Americas befindet in dem ich zum Nebensaison -Preis von 20Euro/Nacht abstieg.

„Lust auf erotische Massage?“hauchte mich einen weibliche Stimme neben der Hotelrezeption an…kurzes Gekicher..nein jetzt nicht- vielleicht spaeter.

Am naechsten Tag, dem 06.05 fuhr ich dann auf der neuen Litoranea Schnellstrasse in Richtung Icaraizinho de Amontada, um mir ein Grundstueck anzusehen.

Aufgrund der starken Regenfaelle stand 15Km vor Icaraizinho das Wasser in einer Senke knietief. Ich liess den Wagen bei Leuten neben einem Huehnerstall geparkt stehen und liess mich dann in einem 4×4 Toyota mitnehmen.

In Icaraizinho (Foto bei Best of photos) verbrachte ich nur eine Nacht.

Am naechsten Tag fuhr ich nach Amontada, welches ca 50km im Landesinneren liegt.

Im Ceara hatte es in diesem Jahr ungefaehr doppelt soviel wie ueblich geregnet und grosse Teile standen unter Wasser. Mit dem positiven Nebeneffekt, das der sonst so trockene Sertao herrlich gruen war.

Ziel fuer heute war das No1 Windsurfrevier Jericoacoara. Ich hatte ca 200km zurueckzulegen.

Auf der Strecke hinter Acarau war eine Brueck eingestuerzt, so dass ich einen Umweg fahren musste….

Den Leihwagen liess ich dann auf einem Parkplatz in Jijoca und fuhr dann 4×4 -artig nach Jeri, welches sich auch ganz in Gruen praesentierte.jerigreen.jpg

Ich blieb zwei Tage, es war ja im Prinzip nischt los und Wind war auch keiner, weil der erst ab Juli lospustet.

Am Sonnabend, den09.05 fuhr ich dann nach Guaramiranga, welches sich ca 100km von Fortaleza befindet. Dieser Ort liegt in den Bergen des Ceara und ich hatte schon viel Positives gehoert.

Leider war ich enttaeuscht von Guaramiranga, auch deshalb weil es keinen „hoechsten Punkt“ oder irgendeine Aussicht¬† gab.

Ich fuhr dann am Sonntag wieder zuruck nach Fortaleza und flog Montag nsch zurueck nach Asuncion.

One Response to “Auf in den regenreichen Ceara”

  1. prinzregent sagt:

    mit diesen Masken laufen jetzt auch bei uns sehr viele rum. An der Schule ganze Schulklassen, an den Kassen um Supermarkt. Ein Schweizer sagt dazu, das ist Geldschneiderei. Die ( Konzern in der Schweiz ) wollen Geld machen und ihre Impfstoffe verkaufen. Das ist ein riesen Geschaeft.

    Gruss Ralfidor

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.