Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Radtour auf die KRIM

Freitag, Juli 17th, 2009

Ich hatte es ja eigentlich schon letztes Jahr geplant-eine Radtour durch die suedliche Ukraine auf die Halbinsel Krim.

Um die Tour nicht alleine durchzufuehren war ich schon laengere Zeit mit dem Radklub aus Dnjepropetrowsk in Kontakt getreten: http://www.dneproveloklub.dp.ua/. Am 17. sollte die Tour mit einer Zugfahrt abends ab Dnepropetrwosk also losgehen und ich buchte daher am 16.Juli einen Flug mit Ukrainian Airways Berlin-Kiew- Dnepropetrwosk.

Mit dabei hatte ich ein neues Faltrad der Firma Dahon, Modell Espresso,21 Gang und in eine Tasche verpackt, ausserdem eine weitere Tasche mit Zelt und Schlafsack und der Therm a Rest-Isomatte und als Handgepaeck die Fahrradtaschen. Insgesamt ca.30.kg also ein bischen zuviel fuer die Aufgabe, aber man machte mir am Schalter keine Probleme.

Ersteinmal in Kiev angekommen, stellte ich fest, dass wir Verspaetung hatten und das ich den Flug nach Dnepropetrwosk nicht mehr erreichen wuerde.

Ich spazierte ins Buero der Fluggesellschaft- erhielt einen Voucher fuers am Flughafen-Borispol gelegene Hotel Borispol…gemuetlich rollte ich mein Gepaeck mit den bekannten Handwagen direkt bis ins Hotel und schliesslich bis ins Zimmer……

…..und am naechsten Morgen natuerlich auch wieder zurueck. Gegen 11Uhr kam ich in Dnepropetrwosk an und wurde von einem Kumpel vom Dmitri (dem Tourenleiter) in Empfang genommen und wir fuhren mit dem Taxi ins Stadtzentrum.

Dort traf ich auf Dmitri und wir machten bei 35Grad trockener Hitze erstmal eine Stadtbesichtigung.

Ich kam zu der Entscheidung, dass Gott wahrscheinlich einen ukrainischen Berater hatte , der ihm bei der Erschaffung dieses vielzaehlig vertretenen herrlich weiblich Menschenkind, dessen Dasein uns Maennern das Leben sinnvoll erscheinen laesst, zur Hand gegangen war.

Auf jeden Fall fuehlte ich mich wie auf einem Contest von Playboy-Penthouse und wie sie alle heissen- sprich ein erquickender Stadtbesuch….

Eine weitere eher deutsche Erschaffung fiel dann auch stark auf: Zahlreiche Porsche-Cayenne flitzten in der Stadt umher.

Jaja blinzelte mir Dmitri zu- Ruestungsindustrie ist vor Ort-Abnehmer Iran, Irak

Nach einem gepflegten Mittagessen im shopping-center mit Eisbahn nickerte ich ein wenig auf den Ledersofas des Luxus-Wartesaals des Hauptbahnhofs fuer 1,50Euro (2Stunden).

Nach 21 Uhr gings dann endlich in einem Zug mit Substandard los. Die Hitze staute sich und wir waren froh, als der Zug fuhr .

Um 2.20Uhr frueh!!! kamen wir am Zielort Novo-Aleksejeva an. Wir bauten die Raeder zusammen, warteten noch auf einen weiteren Teilnehmer und starteten dann in einer Dreiergruppe die Tour, die uns ersteinmal an den Strand der Arbetskaja Strelka fuehren sollten, wo wir uns genuesslich aussschliefen.

Hier am Strand wird als Imbiss auch Trockenfisch feilgeboten:1.jpg

Fuer Aufsehen sorgte auch ein Kleinflugzeug im Hintergrund des Strandes, welches Insektenmittel, wohl gegen Muecken verspruehte-ein meiner Meinung nach voellig unsinniges Treiben-man sollte lieber den biologischen Kreislauf wahren und Froesche oder so aussetzen, die dann die Insektenplage auf natuerliche Weise bereinigen.

Weiter gings dann die Arbatskaja Strelka runter, aber noch auf dem Asphalt… an so genannten Touristenattraktionen vorbei. Bei der ersten handelte es sich um eine kleinere Wasserpfuetze mit warmen Wasser gespeist durch einen bruechigen aus der Erde ragenden Plastikschlauch.

Leute standen drumherum und der eine oder andere erfreute sich auch  an einem Sitzbad in der Pfuetze.

In naher Entfernung hat ein angeblich schweizer-russisches Konsortium schon in den Hotel -bzw. Wohnungsbau investiert.

Und weiter gings zur naechsten Attraktion, einer etwas groesseren Schlammpfuetze, mit dessen Material sich die begeisterten Besucher beschmierten oder direkt ein Bad nahmen.

Ist gesund wegen Radon-Gas unten drin, meinte Dmitri.:

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Und weiter gings gings zu einem Ort, der von Dmitri als letzte Wasserstation fuer die naechsten 70km bezeichnet wurde. Ausserdem wolle er ja noch kochen, wir sollten uns also mit ausreichend Frischwasser (ca. 4l pro Person) eindecken.

Gesagt getan -nach 20km erreichten wir unser Ziel- einen Platz irgendwo am Strand, wo wir Feuer machten kochten und zelteten…an diesem Tag legten wir insgesamt 63km auf hauptsaechlich gut befestigten Strassen zurueck

Es ist zu erwaehnen, dass Dimitri die Reise wohl sehr speziell geplant hatte, naemlich als absolute Selbstversorgungstour fernab der Zivilisation. Ein Besuch eines Restaurants, eines Campingplatzes oder auch nur einer Frischwasserdusche und kommerziellen Bezahl-Sitz Toilette waren auf dieser zweiwoechigen Tour nicht vorgesehen. Auch sollte man sich idealerweise um 21bzw 22Uhr schon im Zelt in der Horizontalposition befinden, um dann am naechsten Morgen gegen 6.30Uhr auf den Beinen zu sein.

Diese Vorstellung erregte bei mir, dem Allround-Freak, der zwar gerne Fahrrad faehrt, aber ab und an einem Kneipenbesuch nicht abgeneigt ist, doch starkes Unwohlsein.

19.07.09:

An diesem Tage trat dann physiches Unwohlsein auf…ich hatte wohl schlechtes Wasser getrunken…und kurz nach Abfahrt musste ich mich uebergeben..und das 2x..bis dann schliesslich Dmitri eine Uralt-Kohle-Tablette rauszettelte…und mein Magen sich beruhigte..

Aber oh weh-jetzt war mein Wasservorrat zur Neige gehend und ich musste am abend noch 1Liter von den anderen pumpen..

Die Uebernachtung erfolgte wieder am Strand nach einer weiteren Kochprozedur Dmitris, von der ich, mich von der Schwaeche erholend, nicht viel mitbekam.

Heute hatten wir, auch wegen meiner Aussetzer, nur 38km zurueckgelegt. Allerdings sind die unbesfestigten Wege auf diesem Teil der Arbatskaja Strela hauptsaechlich aus Muschelkalksand und auesserst schwer zu fahren, weil man entweder wegrutscht oder es stark holpert.

Die gesamte Landzunge scheint einmal Teil des Meeres gewesen zu sein.

20.07.09

Am heutigen Tage erreichten wir endlich mal wieder ein Geschaeft im ersten Ort am Ende der Landzunge Arbetskaja Strela mit dem Namen Soljanow, wo wir unsere Wasservorraete auffuellten.

Weiter gings dann nach Kaminskoe zur Mittagspause. Die anderen Beiden wollten nicht mit zum Strand, sondern nur vorm Ladengeschaeft sich ausruhen, so ging ich allein und es bot sich folgendes Bild:6.jpg

War fuer mich auch neu, mal neben einer Kuh im Meer baden zu gehen, aber warum auch nicht !!

Im Hintergrund sieht man uebrigens schon, was uns auf dem folgenden Weg nach Wladislawka erwarten sollte:Regen!!

Trotzdem hatten wir ein trockenes Abendbrot, bei dem Dmitri einen Borscht zubereitete und ich ein Bier genoss.7.jpg

Was nach dem Abendbrot kam war im Prinzip nur Regen, Wind und Muecken. Schnell verschwand ich im Zelt !

Kitesurfen und Tennis in der Dominikanischen Republik

Freitag, Juli 17th, 2009

Ja ich musste zum Flughafen…hatte ich doch im Internet fuer um die 600 Euro einen Hin-und Rueckflug in die Dominikanische Republik nach Puerto Plata ergattert.

Puerto Plata ist der Anflughafen , fuer Leute, die ins Wind-bzw. Kitesurf-Eldorado Cabarete reisen…allerdings scheint der Wind in den letzten Jahren nachzulassen

Mein Ziel war es das Kitesurfen zu erlernen, zudem man ja etwas weniger Wind als zum Windsurfen benoetigt…

Fortsetzung folgt!!

1 Woche Deutschlandbesuch

Montag, Juni 29th, 2009

Am 27.05 flog ich nach Deutschland ueber die gewohnte Verbindung Asuncion-Sao Paulo-Frankfurt mit TAM Airlines. Ich hatte den Termin extra auf diesen Tag gelegt, weil in Sao Paulo eine extreme Wartezeit von ca. 6 Stunden zu erwarten war. Und gluecklicherweise fand an diesem Tag auch das Champions-League-Finale zwischen Manchester United und CF Barcelona statt, was ich mir auf dem Flughafen Guarulhos ganz locker reinziehen konnte um Zeit zu ueberbruecken.

Irgendwann abends gings dann auch los und ich kam zufrieden am naechsten Tag in Frankfurt/Main an.

Sofort begab ich mich zum Budget-Autovermietungsschalter-hatte ich doch vorher schon im Internet bei dem Vermittler AutoEurope bzw. Terra Auto einen Wagen der Kompaktklasse fuer 30Euro/Tag gebucht. Ich nahm einen Topneuen VW Golf Turbodiesel mit einem Kilometerstand von 20.000 in Empfang und die Fahrt konnte losgehen.

Zuerst begab ich mich in Norden Richtung Marburg, der alten Universitaetsstadt, wo ich meinen Kumpel Fritjof aus Paraguay besuchte.

Ich empfang bei ihm Firstclass-Speis- und Trank und auch ein Nachtquartier…in das ich nach diversen Glaesern Weisswein hinabsank.

Am naechsten Tag fuhr ich dann Fritjof noch auf seine Pferdekoppel und kehrte zurueck nach Marburg zu einer Stadtbesichtigung.

Da Marburg Universitaetsstadt ist, trifft man auch-in Deutschland sonst immer seltener-junge Leute.

Ich beschritt den Weg hoch auf die Burg, besichtigte das Museum und erlabte mich danach an dem Gesuendesten, was man ueberhaupt essen kann= 1Portion frischem leckeren Spargel und natuerlich 1 Weizen dazu.

Danach fuhr ich aus Marburg raus und uebernachtete in einer kleinen Stadt.

Ich hatte schon seit laengerem vor bei einem Europa-Besuch meinen Windsurf-Kumpel John an seinem Homespot am Brouwersdam in Holland zu besuchen. John ist Hollaender mit einem indonesischem Vater (Indonesien war hollaendische Kolonie).

Ich lernte ihn vor ca. 2Jahren am weltweiten No1 Windsurfspot in Jericoacoara, Ceara, Braslien kennen.

Und nun war also ein Besuch faellig.

Ueber Siegen, Koeln, Aachen ,Antwerpen rauschte ich von Staus geschuettelt ins 20km suedlich von Rotterdam gelegene Brouwerdam…

Mit dem Top-Golf zum Brouwersdam:

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Kaum am Brouwersdam angekommen wurde ich froehlich von meinem Surfkumpel John empfangen. Leider war kein Wind aber dafuer ein Super-Wetter….wir verliessen dann spaeter den Surfspot und assen etwas in einem Nachbarort.

Danach folgte noch ein kleiner Umtrunk in einem anderen Ort, in dem wegen des Pfingstsamstags viel Remmidemmi war-auch viele Deutsche waren, gerade Juengere waren unterwegs, weil man in Holland halt auch nach 22Uhr noch Krach machen darf….

Wir schauten uns das Spektakel eine Weile an und naechtigten dann in Johns schickem Wohnwagen, der dauerhaft auf einem sehr ruhigen Campingplatz abgestellt ist.

Am Sonntag, dem Pfingstsonntag, genehmigten wir uns ein Besuch in einem bekannten hollaendischen Bad naehe Den Haag, Name hab ich jetzt vergessen…

Am Pfingstmontag kam zwar Wind auf, aber zum Betreten eines Windsurfbrett meinerseits kam es leider an diesem Tag auch nicht.

Spaeter fuhr ich dann nach Deutschland ueber Moenchengladbach und uebernachtete spaeter im Etap-Hotel in Duisburg.

Da das Etap-Hotel Internet Anschluss hat setzte ich meine geplante Fahrt nach Berlin am naechsten Tag noch schnell auf mitfahrgelegenheit.de und siehe da am naechsten morgen klingelte zweimal das Telefon und zu Dritt gings im Super-Golf blitzartig nach Berlin……

Ich blieb dann zwei Tage in meiner Geburtsstadt und fuhr am Donnerstag, den 4.6. Richtung Frankfurt/Main.

Ich musste schon wieder zum Flughafen….

Formosa, Argentinien

Montag, Juni 29th, 2009

Am 22. Mai fuhr ich in die nordargentinische Stadt Formosa, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Argentinien. Formosa befindet sich  ca. 120km von Asuncion entfernt und liegt ebenfalls am Paraguay-Fluss.

Da ich in Asuncion einige Kuenstler kennengelernt hatte, erfuhr ich, das diese in Formosa  eine Ausstellung „Zeitgenoessische Paraguayische Kunst“ durchfuehrten.

Also nix wie hin.

Es wurden neben Gemaelden u.a. diverse Plastiken aus Metall (z.B. Bronze) ausgestellt.

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Dieses Bild bezieht sich auf Formosa selbst und zeigt die Lage am Fluss:

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Und natuerlich wurde auch live und vor Ort gearbeitet, in diesem Falle Schweisskunst aus Recycling-Materialien zelebriert:formosa03.jpg

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung und ein tolles Wochenende im sonnueberfluteten und leicht ueberalterten Formosa.

Auf in den regenreichen Ceara

Samstag, Mai 23rd, 2009

Am 5.Mai gings schon frueh um 3.30Uhr zum Flughafen um mich nach Fortaleza im schoenen brasilianischen Ceara einzuchecken.

Es bot sich ein eigenartiges Bild, weil alle „Offiziellen“ mit Anti-Schweinegrippe-Mundmasken rumliefen. Paraguay ist ja nun kein sonderlich innovatives Land, aber was Krankheiten oder Negativmeldungen  angeht werden die Sachen schnell polemisiert und uebertrieben.

In diesem Fall fuehrte es dazu, dass man die Leute beim Einchecken schwer verstand…wie uebertrieben diese Massnahme war zeigte sich im viel moderneren Brasilien, wo fast Keiner diese Masken trug.

Die beiden Fluege (Umstieg in Sao Paulo), auf denen ich wie gewohnt in der vorletzten Reihe Platz nahm, verliefen planmaessig.

Nach Ankunft in Fortaleza ging ich sofort zum Hertz-Schalter und nahm den im Voraus gebuchten chevrolet celta (Opel corsa) in Empfang. Man gab mir freundlicherweise einen Wagen mit Klimaanlage, obwohl ich „ohne“ gebucht hatte.

Aber die Aussentemperaturen, waren trotz oder gerade wegen der Regenzeit schwuel und drueckend.

Da ich etwas muede war fuhr ich sofort in den Stadtteil  Iracema, wo sich das Hotel Americas befindet in dem ich zum Nebensaison -Preis von 20Euro/Nacht abstieg.

„Lust auf erotische Massage?“hauchte mich einen weibliche Stimme neben der Hotelrezeption an…kurzes Gekicher..nein jetzt nicht- vielleicht spaeter.

Am naechsten Tag, dem 06.05 fuhr ich dann auf der neuen Litoranea Schnellstrasse in Richtung Icaraizinho de Amontada, um mir ein Grundstueck anzusehen.

Aufgrund der starken Regenfaelle stand 15Km vor Icaraizinho das Wasser in einer Senke knietief. Ich liess den Wagen bei Leuten neben einem Huehnerstall geparkt stehen und liess mich dann in einem 4×4 Toyota mitnehmen.

In Icaraizinho (Foto bei Best of photos) verbrachte ich nur eine Nacht.

Am naechsten Tag fuhr ich nach Amontada, welches ca 50km im Landesinneren liegt.

Im Ceara hatte es in diesem Jahr ungefaehr doppelt soviel wie ueblich geregnet und grosse Teile standen unter Wasser. Mit dem positiven Nebeneffekt, das der sonst so trockene Sertao herrlich gruen war.

Ziel fuer heute war das No1 Windsurfrevier Jericoacoara. Ich hatte ca 200km zurueckzulegen.

Auf der Strecke hinter Acarau war eine Brueck eingestuerzt, so dass ich einen Umweg fahren musste….

Den Leihwagen liess ich dann auf einem Parkplatz in Jijoca und fuhr dann 4×4 -artig nach Jeri, welches sich auch ganz in Gruen praesentierte.jerigreen.jpg

Ich blieb zwei Tage, es war ja im Prinzip nischt los und Wind war auch keiner, weil der erst ab Juli lospustet.

Am Sonnabend, den09.05 fuhr ich dann nach Guaramiranga, welches sich ca 100km von Fortaleza befindet. Dieser Ort liegt in den Bergen des Ceara und ich hatte schon viel Positives gehoert.

Leider war ich enttaeuscht von Guaramiranga, auch deshalb weil es keinen „hoechsten Punkt“ oder irgendeine Aussicht  gab.

Ich fuhr dann am Sonntag wieder zuruck nach Fortaleza und flog Montag nsch zurueck nach Asuncion.

Hotel Austria, Ciudad del este

Mittwoch, Mai 20th, 2009

Am 27. april fuhr ich mal wieder mit dem Kleinbus der RYSA nach Ciudad del este an der brasilianischen Grenze. Die 5-Stunden dauernde Fahrt kostet ca. 11 Euro. In ciudad del este steige ich seit kurzer Zeit immer im fantastischen Hotel Austria ab, welches von einer deutschen Familie gefuehrt wird. Fuer den Preis einer deutschen Jugendherberge (27 Euro) kann mann und Frau es sich hier richtig gut gehen lassen.

Alles ist top gepflegt und die Zimmer haben Parkett. Von den Zimmern nach hinten raus hat man einen tollen Blick auf das Parana-Tal. In der Nacht erkennt man in der Ferne die Beleuchtung der Staumauer des groessten Wasserkraftwerkes der Welt, Itaipu.

Betritt man morgens den Fruehstueckraum im „Austria“ kann man sich zuerst an Muesli mit diversen Joghurt-Geschmackssorten erlaben. Auch unterschliedliche Saefte wie Orangensaft, Ananassaft oder Passionsfrucht-Saft erquicken einen durch hohen Vitamingehalt.

Jetzt noch schnell vom jungen Ricotta-Kaese mit Zwiebelchen und hausgemachtem Brot probiert…alles erste Sahne und der Tag kann beginnen…

Abends kann dann im Austria gutes Pilsen vom Fass verkoestigt werden. Neben vielen anderen Spezialitaeten halt ich mich aber meistens an Linsensuppe oder Gulaschsuppe fest…

Ich blieb einige Tage in ciudad del este, fuhr zwischendurch auch mal nach Foz rueber, schlenderte durch die Elektronikkaufhaeuser und besuchte meine brasilianische Freundin und Casino-Managerin Deise.

Am Freitag den 1.Mai gings dann zurueck nach Asuncion.

Uruguay

Mittwoch, April 1st, 2009

Am Donnerstag, den 26.Maerz bin ich zu einer 5-taegigen Tour nach  Uruguay aufgebrochen. Auf dieser Tour besuchte ich die Hauptstadt Montevideo, den mondaenen Badeort Punta del este sowie die am rio de la plata gelegene Stadt colonia del sacramento.

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Am besagten Donnerstag ging es also in 1,5 Stunden mit modernstem Fluggeraet, einem 100-Sitzer-Cityjet  CRJ900 NewGeneration der kanadischen Firma Bombardier von Asuncion nach Montevideo. Den Flug hatte ich vorher ganz easy auf der Seite www.flypluna.com erworben.

Montevideo macht zuerst einen guten  Eindruck:schoene alte Gebaeude, gut organisiert, die Leute geben auf klare Fragen klare Antworten..auf einem Platz im Centrum spielt der Tango und zwei aeltere Paerchen schieben sich umher….

Mir erschien es nicht 1,5Stunden von Paraguay weg zu sein sondern mindestens 10..was natuerlich auch viel ueber Paraguay aussagt-die Temperatur auf jeden Fall erstmal 10Grad Celsius kuehler..also 26 Grad C., was natuerlich sehr angenehm war.

Ploetzlich faellt mir auf: Viele aeltere Leute…ja bestaetigt einer…alle gehen weg..keine Moeglichkeiten

Beim Essen wird kann man traurig werden. Pizza und chivitos (Fleisch im Brot) sollen die kulinarischen Highlights sein..na gluecklicherweise gibts ja noch das Bier zum festhalten.

Am Freitag dann bin ich mit dem Bus nach Punta del este..dem angeblich mondaensten Badeort in Suedamerika…

Ja gut, aber wohl nicht jetzt im Maerz—total verwaist stellt sich der Ort dar.

Aber die Sonne scheint super und durch die Leihe eines Fahrrades erlangte ich Mobilitaet und sah mir mit Staunen die hochschiessenden Gebaeude mit Luxusapartements an…die Tour fuehrte mich auch in die Nebenorte La Barra und Maldonado.

Abends stellte ich in den Hafenbars noch fest, wie sich argentinische und uruguayische Gaeste (meist in Gruppen)gelangweilt gegenseitig beobachten…richtige Stimmung kam also nicht auf..und Aufreissen schon gar nicht..

Ploetzlich rempelt mich einer an: Fernet mit Cola- das seis!!

Wars aber irgendwie nicht-scheusslich!

Am Sonnabend bin ich zurueck nach Montevideo und sah mir bei Super-Wetter das WM-Qualifikationsspiel Uruguay-Paraguay an, welches 2:0 endete.

Die beiden Teams bei den Nationalhymnen:

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Am Sonntag dann fuhr ich mit dem Bus durch wunderbare gruene Landschaften in die am Rio de la Plata gelegene Stadt colonia del sacramento. Dort angekommen stieg ich sofort auf Fahrrad und nahm dann auch ein Bad in der Flussmuendung (Suesswasser). Von dieser Stadt kann man mit einer Schnellfaehre in einer Stunde in die argentinische Hauptstadt Buenos Aires gelangen, deren Hochgebaeude ganz schwach in 50km Entfernung zu sehen sind.

Colonia wies kurz genannt wird hat einige Musseen, die ueber die Kolonialzeit berichten. Im Prinzip sind aber wenige Touristen unterwegs.

Ich blieb noch eine Nacht in colonia und setzte meine Erkundungstour am Montag fort.

Strand in Colonia del sacramento mit Blick auf die Stadt:

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Montag, den 30.Maerz fuhr ich dann zurueck in die Hauptstadt, blieb noch eine Nacht und flog am Dienstag nach Asuncion in die Guarani-Welt zurueck.

Uruguay war natuerlich einen Besuch wert. Das Land ist wunderbar gruen und am Meer weht eine schoene Brise. Leider sind wenig junge Leute dort und man fuehlt sich manchmal wie an der deutschen Ostsee…

Wellness-Woche in Ciudad del este

Dienstag, März 10th, 2009

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Ich halte mich gerde zu einer Wellness-Woche in ciudad del este (324km von Asuncion) auf.

Massagen und koestliches Speisen sowie das Trinken von Bier vom Fass sind das Tagesprogrogramm.

Ausserdem bereite ich mich auf das erste Tennisturnier meines Lebens naechste Woche in Asuncion vor…

Temperaturmessung

Dienstag, März 3rd, 2009

Seit einiger Zeit messe ich mit einer Profi -Anlage , der Wetterstation Vantage-Pro der Firma Davis alle moeglichen Dinge, die das Wetter betreffen….

Das Teil ist auf einem Grundstueck ca.300 km entfernt in Richtung Norden von Asuncion aufgestelltvantage-pro.jpg

Es handelt sich um ein hochprofesionelles Teil,welches Temperatur, Regen, Wind und auch Sonneneinstrahlug misst. Es ist von der Stromversorgung unabhaengig, weil mit Solarzellen die Akkus aufgeladen werden.

Die Anlage kommuniziert mit einer Basisstation, deren Akku auch mit Solarzellen aufgeladen wir. Alle 2Stunden werden Werte erfasst. Von dieser Anlage kann man dann per USB-Kabel sich die Daten auf den Computer laden.

Wichtig fuer mich war und ist, dass das ganze System von der Stromversorgung unabhaenig ist.

Problem ist der Regenmesser, wo ab und zu Voegel reinsch….en. Ich hab jetzt aber ein Netz eingebaut..ich hoffe es funktioniert.

Die Werte im einzelnen:

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Die Durchschnittstemperatur ist der gemittelte Wert zwischen der Tageshoechst-und der Tagesniedrigsttemperatur.

Die Tiefstwerte wurden hauptsaechlich zwischen 6 und 8 Uhr frueh gemessen, eine Zeit, in der der mitteleuropaeische Normalbuerger schlaeft, fruehstueckt oder von der Disco heimkommt.

Der Paraguayer (auf dem Land)“nutzt“ diese „kuehle Zeit des Tages“ in vollen Zuegen und verlaesst oftmals schon um vier Uhr frueh das Bett.

Als Normal-Aufsteher kann man sich also sicher sein in den Monaten Dezember bis Februar immer auf 30 Grad C zu treffen …

Tennis

Dienstag, Februar 24th, 2009

Vor einigen Jahren hab ich hier in Asuncion mit dem Tennissport angefangen..es ist doch das Schoenste dem Ball hinterherzulaufen..,,Der Tenniskurs ,welcher im Parque Seminario stattfindet, kostet fuer 8 Stunden inkl Trainer,Balljungen und Platzmiete ca 60 Euro…von daher bin ich Dauergast….

Heute hatte ich mal wieder ne Stunde, war ganz schoen schweisstreibend, naja dafuer hab ich die Biere von gestern ausgeschwitzt …